Einen lustigen, bepelzten Gesellen…

… traf ich neulich, als ich auf Wanderschaft war. „Komm, leg‘ dich ein wenig zu mir!“, schnurrte er mir zu. „Lasst uns zu Zweit die Wärme der Straße genießen.“ Und schlangengleich wand er sich auf dem sommerheißen Pflaster hin und her. Ich lachte ihm zu: „Mein lieber Freund, das dauert Stunden, bis ich erst einmal da unten bei dir bin, und danach würde ich wohl nicht mehr auf die Beine kommen.“ – „Wie schade!… Dann kraul‘ mir doch bitteschön wenigstens ein bisschen den Bauch.“, erwiderte der bepelzte Geselle und drehte sich einladend auf den Rücken…

Nach langer Wanderung…

… waren mir die Beine so schwer, der Rucksack zerrte unsanft an Nacken und Rücken, und mein Ziel schien noch so unendlich weit, obwohl nur mehr wenige hundert Meter entfernt. Dann sah ich dich, und beim Blick in deine herrlichen bernsteinfarbenen Augen schöpfte ich neue Kraft und Zuversicht, und mit deinem Bild in meinem Herzen ging ich locker ausschreitend dem Ende meiner Reise entgegen…