Gut getarnt…

… Schon als junges Miezchen fand die kleine Isabella, eine der halbwilden Haus- und Hofkatzen in den wunderschönen Gärten der Villa d’Este inmitten Tivolis, ihre Mutter Graziella nachahmend heraus, daß sie förmlich mit den knorrigen, gefurchten Wurzeln einer betagten, hoch aufragenden Pinie verschmolz, und so gut wie unsichtbar wurde, wenn sie sich in deren Wiege schmiegte. Ungezählte Touristen strebten, bummelten, hasteten Tag für Tag an ihr vorbei, die meisten bemerkten sie nicht. Nur manchmal blieb ein besonders aufmerksam um sich blickendes und alle Eindrücke förmlich in sich aufsaugendes Menschenkind stehen, mit einem warmen und liebevollen Lächeln die kleine, tief und fest schlummernde Mieze sacht umfangend, ohne sie zu stören…

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3 Gedanken zu „Gut getarnt…

  1. Das nenne ich eine gute Tarnung!!! Da muss man wirklich zweimal hinsehen, um die schlafende Mieze zu bemerken. So konnte sie ruhig schlafen, ohne dass sie jemand gestört hat.
    Ein Foto der ganz anderen Art, wie man es nicht so oft zu sehen bekommt! Es gefällt mir sehr!!!

    Liebe Grüße von
    Elke

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